Informieren Sie sich in den nachfolgenden Listen, welche Stoffe im Sport erlaubt sind und welche als Doping gelten.
Dass man sich mit anderen misst, gehört ebenso dazu. Die Verwendung von unsportlichen Hilfsmitteln gefährdet faire Wettkämpfe, da eigentlich zwei Kategorien von Sportlern in der gleichen Klasse starten: gedopte und nicht gedopte.Entsprechend haben sich die Sportverbände, wie auch das Olympische Komitee seit Jahren für einen Doping-freien Sport ausgesprochen.
Nebst verbotenen Substanzen gibt es aber auch viele gängige Medikamente, die zu Leistungssteigerungen führen können, auch wenn sie aus anderen Gründen eingenommen werden. Für den Athleten ist es wichtig, diese Substanzen zu kennen, um nicht ahnungs- und sorglos in einer Dopingkontrolle hängen zu bleiben.
Die Olympische Bewegung umschreibt Doping im Antidoping-Code (gültig ab 1.1.2000) wie folgt:
International:
Gegenwärtig ist es die "Medizinische Kommission" des IOC welche regelmässig die Dopinglisten überarbeitet und nachführt. Es ist aber vorgesehen, dass vom Jahr 2000 an diese Aufgabe der neuen Internationalen Dopingagentur (WADA: World Anti-Doping Agency) übertragen wird.
National:
Zur Bekämpfung von Doping im Sport hat der damalige Schweizerische Landesverband für Sport (heute: Swiss Olympic) 1989 eine Kommission eingesetzt. Diese Fachkommission für Doping-Bekämpfung (FDB) ist verantwortlich für die Publikation der Dopingliste. Ihr kommen aber noch weitere Aufgaben wie das Festlegen des Kontrollkonzepts, die Durchführen von Kontrollen, das Überwachen des korrekten Ablaufs, die Aus- und Weiterbildung von Dopingkontrolleuren sowie der Information und Beratung. Grundlage für die Tätigkeiten der FDB bildet das Dopingstatut von Swiss Olympic.