Dank der Hepatitis B-Impfung, die seit dem Jahre 1998 allgemein als Impfung für Jugendliche vor Schulaustritt empfohlen wird, konnte die Häufigkeit der Hepatitis-B Neuerkrankungen von früher 500 pro Jahr auf etwa 200-250 pro Jahr gesenkt werden. Mit einer noch besseren Durchimpfrate dürften die Neuinfektionen in Zukunft noch deutlich mehr zurückgehen.
Die Ursache der Hepatitis-B-Erkrankung ist ein Virus, welches die Leber befällt. Das typische Zeichen ist die Gelbsucht. Die Infektion verläuft aber häufig unbemerkt oder macht sich nur durch nicht sehr typische Symptome (Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, etc.) bemerkbar. Die akute Hepatitis B verläuft in gewissen Fällen tödlich. Die Mehrzahl der infizierten Personen erholt sich ohne Folgen. Bei etwa 5-10% wird die Infektion aber chronisch, d.h. das Virus bleibt ständig im Körper vorhanden. Diese Personen können das Virus lebenslang weiterverbreiten und nach Jahren oder Jahrzehnten an einer Leberschrumpfung (Zirrhose) oder an einem Leberkrebs erkranken.
Die Hepatitis B wird durch Blut und Sexualkontakte übertragen. Eine infizierte Mutter kann bei der Geburt ihr Kind infizieren. Im Gegensatz zu Erwachsenen, entwickelt die Mehrzahl dieser Kinder eine chronische Infektion.
Die Impfung gegen Hepatitis B ist sicher, wirksam und kann in jedem Alter verabreicht werden. Sie ist empfohlen bei:
Im Zweifelsfall gibt Ihnen Ihr Hausarzt gerne darüber Auskunft.