Blasenentzündungen sind eine häufige Erkrankung, die bei Frauen bedeuted häufiger auftritt als bei Männern. Sie entsteht nicht durch kalte Füsse, kurze T-Shirts oder kalten Wind, sondern meistens durch das Eindringen von Bakterien durch die Harnröhre in die Blase.
Ein wichtiger solcher Moment ist der Geschlechtsverkehr, wobei es hier nicht um fehlende Hygiene geht.
Aber auch kleine Mädchen haben öfters Harnwegsinfekte. Treten diese schon im Säuglingsalter auf, muss nach einer Missbildung des Harntraktes gesucht werden.
Auch ältere Frauen erkranken häufig an einer Blasenentzündung. Hier ist die trockene Schleimhaut aufgrund der zurückgegangenen Hormone die Ursache.
Blasenentzündung bei Männern ist seltener. Oft ist die Ursache ein Prostataproblem.
Viele Frauen leiden an wiederholten Blasenentzündungen.
Blasenentzündung entsteht durch das Eindringen von Bakterien durch die bei der Frau nur
kurzen Harnröhre in die Harnblase. Dies geschieht am häufigsten während des
Geschlechtsverkehrs. Andere Ursachen können eine verminderte Elastizität der
Harnröhrenschleimhaut in der Menopause (nach 50 Jahren) sein, oder eine verminderte örtliche
Abwehr durch übermässige Hygienemassnahmen.
Die Beschwerden bestehen meist aus Brennen beim Wasserlösen und häufigem Harndrang,
wobei dann aber nur geringe Mengen Urin gelöst werden können. Ist die Entzündung stärker,
kann es zu Blutbeimengungen des Urins kommen.
Zur Behandlung werden von den Frauen oft selbst "Hausmittel" eingesetzt wie Blasentee,
Trinken grösserer Mengen oder auch einfach Schmerzmittel.
Kommt es unter einer solchen Selbstbehandlung nicht innert 48 Stunden zur
Schmerzfreiheit, muss der Arzt aufgesucht werden.
Ebenfalls zum Arzt müssen Sie, wenn zusätzlich Fieber oder Schmerzen in der
Lendengegend auftreten.
Frauen mit wiederholten Infektionen der Blase können mit den nachfolgenden Ratschlägen
möglicherweise die Zahl der Infekte verringern: