Jährlich sterben in der Schweiz ungefähr 60 Säuglinge am plötzlichen Kindstod. Bei durchschnittlich etwa 70'000 Geburten pro Jahr entspricht dies nicht ganz einem Todesfall an plötzlichem Kindstod auf 1000 Geburten (Häufigkeit knapp 1 Promille).
Stirbt ein Säugling plötzlich unerwartet aus völliger Gesundheit heraus, ohne dass sich die Todesursache durch eine vorangegangene Krankheit oder durch eine Autopsie klären lässt, so spricht man vom "plötzlichen Kindstod". Andere Namen dafür sind plötzlicher Säuglingstod, Wiegentod, Krippentod oder "SIDS" (Sudden Infant Death Syndrome). Der Tod tritt ein, während das Kind sein Nickerchen macht oder nachts schläft. Der plötzliche Kindstod ist in der westlichen Welt die häufigste Ursache für Säuglingssterblichkeit nach den ersten vier Lebenswochen. Er tritt am häufigsten in den ersten vier Lebensmonaten auf, vor allem während der kälteren Jahreszeit.
Die folgenden Empfehlungen wurden zusammengestellt aufgrund der heute bekannten Einzelfaktoren und vermuteten Risiken für den plötzlichen Kindstod. Trotz aller Forschung konntenbisher nicht alle Ursachen und Hintergründe geklärt werden.
Durch das Befolgen dieser untenstehenden Anweisungen können aber mindesten 60 Prozent der Fällevermieden werden
Auch wenn die Ursache des plötzlichen Kndstodes nach wie vor nicht klar ist, so konnte doch durch die Analyse von möglichen Risikofaktoren ein Risikoprofil erstellt werden.
Auf diese Weise konnte die Häufigkeit des plötzlichen Kindstodes um bisher etwa 45 % gesenkt werden.
Weitere Informationen: SIDS Schweiz