Das Leben ist aufregend, schön, anregend, spannend.
Das Leben kann aber auch sehr anstrengend, ernüchtern, beängstigend oder grenzenlos traurig sein.
Geniessen wir die schönen Stunden des Lebens, so schleicht sich doch immer wieder der Gedanke ein, bald könnte unser Glück zu Ende sein. Wir fürchten, eine Krankheit könnte uns bald quälen, der Tod nahe sein.
Und dann kommen uns wieder Gedanken in den Sinn, was wir in unserem bisherigen Leben verpasst haben, dass wir Fehler gemacht haben, uns falsch verhalten haben.
Wir haschen nach dem Glück von heute und ertappen uns, wie wir von Vergangenem und Zukünftigem gefangen werden. Wir sehnen uns aber nach dem Ganzheitlichen, dem Grenzenlosen, dem Absoluten.

Der Wunsch nach ganzheitlicher Medizin wird heutzutage häufig geäussert. Viele Menschen merken, dass ein gesunder Körper nicht gleichbedeutend ist mit wirklichem Wohlbefinden.
Echte Gesundheit bedeutet nebst dem körperlichen Wohlbefinden auch das soziale und seelische Wohl des Menschen.
So lautet die Definition für Gesundheit bei der Weltgesundheitsorganisation WHO:

Viele sogenannte "Alternative Therapien" werden zwar als "ganzheitlich" angepriesen, tragen aber nicht eigentlich zum sozialen und seelischen Wohlbefinden bei, wie bei der obenstehenden WHO-Definition verlangt. Sie sind zwar vielleicht alternativ, aber alles andere als ganzheitlich.
Manchmal wird die ganzheitliche Gesundheit durch mystische oder sogar okkulte Praktiken gesucht.
Kritische, detaillierte Informationen zu paramedizinischen Therapien finden Sie hier.
Viele Frauen und Männer fühlen sich innerlich unausgefüllt, ziellos, orientierungslos. Sie möchten gerne ein Ziel in ihrem Leben. Waren ihre Bemühungen im Alter von 15 bis 30 Jahren noch durch die berufliche Ausbildung, die Partnersuche und vielleicht die Familiengründung auf ein Ziel hin gerichtet, so kommt bei vielen irgendwann zwischen 30 und 50 der Moment, wo man sich fragt: