Transfettsäuren sind nicht einfach "böse" oder "gefährliche" Stoffe in unserer Nahrung.
Da sie aber nachweislich das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen können, sollten wir uns über den Gehalt an diesen Fettsäuren auf der Packung einer Speise informieren können.
Zu wissen, was wir essen, bedeutet die Freiheit zu haben, unsere Gesundheit günstig zu beeinflussen.
Noch besser wäre es, wenn die Nahrungsmittelindustrie aus eigenen Stücken auf den Einsatz von Transfettsäuren in ihren Produkten verzichten würde.
Seit einer im Jahre 1993 durchgeführten Studie* ist bekannt, dass ein Zusammenhang besteht zwischen der Einnahme von Transfettsäuren (TFA) und dem Herz-Kreislauf-Risiko.
Transfettsäuren werden insbesondere durch die industrielle Nahrungsherstellung produziert. Ein kleiner Teil der eingenommenen Mengen kommt aber auch aus Fleisch und Milchprodukten.


Transfettsäuren sind nicht gefährlicher als andere problematische Nahrungsstoffe wie Zucker, tierisches Fett oder Alkohol. Das Problem besteht aber darin, dass wir beim Verzehr von industriell hergestellten Esswaren heute allgemein nicht wissen, was wir zu uns nehmen; und insbesondere wissen wir nicht, wieviel Transfettsäuren in einem bestimmten Produkt enthalten sind. Im Gegensatz zu anderen Speisen kann man sich nicht einfach auf die Zusammensetzung verlassen, da zum Beispiel Blätterteig sowohl mit sehr hohem als auch mit fehlendem Gehalt an TFA hergestellt werden kann.
*Lancet. 1993:341(8845);581-1