Blick über die Landesgrenze

Auch wenn in der Schweiz eine beschämende Anzahl Menschen an der Armutsgrenze lebt, geht es uns im Allgemeinen gut. Insbesondere ist die medizinische Versorgung für alle Menschen in der Schweiz gleich welchen Alters und welcher Einkommensklasse auf hohem Niveau gesichert.

Die Mehrheit der Weltbevölkerung kann aber nicht auf eine sichere medizinische Versorgung zählen.
In vielen Ländern stehen pro Person und Jahr gerade eben 10 sFr zur Verfügung.

Es ist nicht einfach, diese Ungerechtigkeit zu lösen. Ich musste das selbst erleben, als ich während mehreren Jahren an Spitälern in Afrika arbeitete.
Jeder von uns hat aber die Möglichkeit, diese Arbeit im Sinne der Gerechtigkeit zu unterstützen. Mit Geldbeträgen, die hier gering sind, kann in Afrika viel sinnvolle Arbeit verrichtet werden.

So kann mit 50 sFR eine Krankenschwester einen Monat lang angestellt werden oder 40 sFR kostet in Afrika die Behandlung einer Tuberkulose, der sonst eine Mutter von Kindern oder der Ernährer der Familie zum Opfer fallen würde.

Aus eigener Erfahrung empfehle ich Ihnen zwei Organisationen, welche gute, angepasste und verantwortungsvolle Aufbauarbeit leisten.

Die Organisatino StartupAfrica (deutsch/englisch) hat einen neueren, innovativen Ansatz:
Mit der Unterstützung initiativer Afrikaner beim Aufbau von eigenen Sozial-Unternehmungen soll die ökonomische Situation verbessert und dabei durch Schaffung von Stellen die Arbeitslosigkeit reduziert werden. Jeglicher Gewinn wird für die Finanzierung sozialer Projekte wie z.B. die Versorgung von AIDS-Waisen verwendet.

Die medizinische Organisation SolidarMed betreibt langsfristige Aufbauarbeit im Gesundheitswesen mehrerer Länder Afrikas. Spektakuläre Kurzeinsätze sind zwar medienwirksam, die lokale Bevölkerung aber wünscht eine langfristige Besserung ihrer Situation.
Entsprechend macht SolidarMed Projekte ausschliesslich auf Wunsch und in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung.

z.B. Afrika

Kinder in Afrika